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FUE bezieht sich auf eine spezielle Haartransplantationstechnik. Die Bezeichnung steht für “Follicular Unit Extraction”. Bei dieser Technik werden einzelne Follikeleinheiten direkt aus der Kopfhaut entnommen, so dass – nicht wie bei der STRIP-Technik – ein ganzer Hautstreifen entfernt werden muss.

Diese Art der Direktextraktion wird manchmal als Woods-Technik” bezeichnet, zu Ehren des australischen Arztes Woods, der diese Methode zuerst vorgestellt hat.

 

 

Wie funktioniert die FUE-Technik?

Die Phase, in der sich die FUE-Technik am meisten von der STRIP-Technik unterscheidet, ist, die Entnahmephase.

Bei der FUE-Technik werden mit einem speziellen Instrument, der sogenannten “punch” einzelne Follikeleinheiten direkt aus der Kopfhaut entnommen. Das Instrument ist sehr klein – weniger als 1 mm – und schneidet kreisrund durch die Haut um den Follikel herum bis in die Tiefe der Haarwurzel. Die follikuläre Einheit wird dann von der Kopfhaut abgetrennt und entnommen. Die gute Technik dieses Prozesses ermöglicht es, die follikulären Einheiten zu entfernen, ohne sie zu beschädigen und die sie umgebende Fettschicht zu erhalten.

 

Unterschiedliche Extraktion als bei STRIP

Bei der FUE-Technik werden die Einheiten also direkt aus der Kopfhaut entnommen, während sie bei der STRIP-Technik durch Sezierung der von der Kopfhaut entfernten Hautraute mit dem Stereomikroskop gewonnen werden.

Dieser Unterschied bringt weitere Unterscheidungen bei der Art der hergestellten Transplantate mit sich, z. B. in der Verteilung, der Menge und dem Nachwachsen.

 

Schneiden bei der FUE-Haartransplantation

Wir reden über “Transektion” , wenn follikuläre Einheiten während des Transplantationsprozesses verletzt werden und nicht mehr verwendbar sind. Je niedriger die Transektionsrate, desto besser ist das Transplantationsergebnis.

Bei der FUE-Technik wird eine follikuläre Einheit erfolgreich entnommen, wenn sie komplett gesund ist, d. h. wenn sie ihren Bulbus, die dermale Papille und die äußere Wurzelschicht behält. Das bedeutet, dass die Haare in den Follikeln enthalten nicht entfernt oder beschädigt werden müssen.

Die angesprochenen Elemente sind sehr wichtig und haben wichtige Auswirkungen auf das spätere Nachwachsen der transplantierten Haare. Insbesondere die innere Epithelhaut beeinflusst die Dicke und Stärke des kommenden Haares. Wenn Sie bei der Extraktion beibehalten wird, hat das Haar eine bessere Qualität. Die Wachstumsrate dagegen hängt davon ab, wie viel Haut um die Wurzel herum erhalten bleibt. Je mehr Haut, desto höher die Wachstumsrate.

 

Vorteile der FUE

Der Vorteil der FUE-Technik liegt vor allem daran, dass die Narben weniger erkennbar sind.

Dieser Unterschied hängt natürlich mit der verschiedenen Entnahmetechnik zusammen, bei der im Falle der FUE kein Skalpell zum Schneiden des Streifens verwendet wird und die beiden Hautstreifen anschließend miteinander verbunden werden. Aus diesem Grund, öfter werden Patienten für die FUE  sich entscheiden, vor allem, wenn sie ihr Haar anschließend relativ kurz halten möchten.

 

Wie FUE und STRIP sich nicht unterscheiden 

In diesem Fall ist es sinnvoll, auf die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Techniken zu achten. Sowohl bei der FUE als auch bei der STRIP werden follikuläre Einheiten für die Transplantation in den Empfängerbereich gewonnen. Es geht also nicht um zwei völlig unterschiedliche Techniken. Die Unterschiede betreffen bestimmte Aspekte der Transplantation, haben aber keinen Einfluss auf die Grundidee und das grundsätzliche Konzept des Prozesses.